News

Bio-Eis-Rückruf: Gesundheitliche Probleme drohen

Bio-Eis-Rückruf: Gesundheitliche Probleme drohen


We are searching data for your request:

Forums and discussions:
Manuals and reference books:
Data from registers:
Wait the end of the search in all databases.
Upon completion, a link will appear to access the found materials.

Kann Gluten enthalten: Bio-Eis wird zurückgerufen

Die dennree GmbH aus Töpen (Landkreis Hof) hat einen Rückruf für Speiseeis gestartet. Nach Angaben des Unternehmens besteht die Möglichkeit, dass in dem Eis Spuren von Gluten enthalten sind. Menschen, die allergisch auf Gluten reagieren, sollten unbedingt auf den Verzehr verzichten.

Die dennree GmbH ruft den Artikel „Abbot Kinney’s Kokosmilcheis Schokolade“ (500 ml) / „Abbot Kinney’s Coco Frost – cocoa“ (500 ml) zurück. Betroffen von dem Rückruf ist ausschließlich Ware mit dem Mindesthaltbarkeitsdatum (MHD) 17.04.2021 bzw. der Chargennummer L9108. Das Produkt ist bei denn`s Biomarkt und in Naturkostfachmärkten erhältlich.

Eis nicht verzehren

„Durch eine Rohstoffkontamination besteht die Möglichkeit, dass Spuren von Gluten enthalten sind“, schreibt das Unternehmen in einer Mitteilung, die das Bundesamt für Verbraucherschutz und Lebensmittelsicherheit auf seinem Portal „lebensmittelwarnung.de“ veröffentlicht hat.

Auf der Verpackung befindet sich hierzu aber kein Warnhinweis. Die dennree GmbH weist darauf hin, dass Menschen, die allergisch auf Gluten reagieren, unbedingt auf den Konsum des Eises verzichten sollten. Für Menschen ohne Glutenunverträglichkeit ist der Verzehr unbedenklich.

Kunden und Kundinnen, die das Bio-Eis gekauft haben, werden gebeten, es nicht zu verzehren, sondern in die Verkaufsstelle zurückzubringen, in der sie es erworben haben. Der Kaufbetrag wird bei Vorlage des Produkts auch ohne Kassenbeleg zurückerstattet.

Symptome betreffen vor allem den Magen-Darm-Trakt

Laut Fachleuten leidet etwa ein Prozent der deutschen Bevölkerung an einer Glutenunverträglichkeit (Zöliakie). Eine Therapie steht bislang nicht zur Verfügung. Helfen kann nur eine strikter Glutenverzicht.

Wie auf dem öffentlichen Gesundheitsportal Österreichs „Gesundheit.gv.at“ erklärt wird, betreffen typische körperliche Symptome der Unverträglichkeit auf Gluten in erster Linie den Magen-Darm-Trakt. Es kommt zu Beschwerden wie Durchfall, Verstopfung, Blähungen, Bauchkrämpfen oder auch Darmblutungen.

„Vielfältige andere Symptome einer Glutenunverträglichkeit entstehen durch nachfolgende allgemeine Mangelernährung mit resultierendem Protein- und Vitaminmangel. Dazu gehören allgemeines Unwohlsein mit Müdigkeit, Nervosität oder Kopfschmerz bzw. Gewichtsverlust“, heißt es auf dem Portal.

Und: „Bei (Klein-)Kindern äußert sich Zöliakie in Durchfällen, Blähbauch und Gedeihstörungen“. (ad)

Autoren- und Quelleninformationen

Dieser Text entspricht den Vorgaben der ärztlichen Fachliteratur, medizinischen Leitlinien sowie aktuellen Studien und wurde von Medizinern und Medizinerinnen geprüft.

Quellen:

  • Bundesamt für Verbraucherschutz und Lebensmittelsicherheit: Lebensmittel Warnungsdetails, (Abruf: 24.11.2019), lebensmittelwarnung.de
  • lebensmittelwarnung.de: Mitteilung der dennree GmbH, (Abruf: 24.11.2019), lebensmittelwarnung.de
  • Öffentliches Gesundheitsportal Österreichs: Glutenunverträglichkeit, (Abruf: 24.11.2019), gesundheit.gv.at



Video: TMAO Bakterien im Darm hemmen (Februar 2023).